»Verkörperte Begleitung« – wie du selbst zur wirksamsten Intervention wirst

Ein 2,5-tägiges Vertiefungs-Retreat für Teamcoaches, Facilitators und Führungskräfte
Lerne, Teams in Schwellen-Situationen mit Präsenz und Achtsamkeit zu begleiten und Räume klar und liebevoll zu halten.
Im Retreat erfährst du…
- …wie du selbst zur wirksamsten Intervention wirst – denn was du innerlich nicht zulässt, kannst du auch im Raum nicht halten
- …wo deine eigene Schwelle liegt: An welcher Stelle hältst du dich in Workshops zurück, weil dich das Unbekannte selbst irritiert?
- …wie sich Präsenz und Loslassen (Yin-Prinzip) mit Absicht und Aktivität (Yang-Prinzip) ausbalancieren lassen
- …wie du in Team-Simulationen Schmerzpunkte aushältst und verlangsamst, statt sie zügig wegzumoderieren
- …Theory U und Presencing als gelebte Praxis
- …Kreiskultur und wie wenig es oft braucht, um in echten Kontakt und tiefe Themen zu kommen.
- Zielgruppe: Für Coaches, Teamcoaches, Facilitators, Führungskräfte, ProjektleiterInnen, agile Coaches und alle, die an tiefer Transformation in Teams interessiert sind.
2,5 Präsenztage Vertiefungs-Retreat: Achtsam Räume in Teams öffnen, Arbeit an der Schwelle, echten Kontakt und tiefe Themen ermöglichen.
Auch interessant? 5 Präsenztage Teamcoach-Weiterbildung, um Teams stimmig & systemisch weiterzuentwickeln und zu begleiten.
Druck und Kontrolle steigen
Es gibt kaum ein Team oder eine Organisation, die derzeit nicht vor Herausforderungen und an Schwellen steht. Viele stecken fest. Konflikte drehen sich im Kreis, Entscheidungen bleiben oberflächlich, echte Veränderung kommt nicht in Gang. Gleichzeitig steigt der Druck: Mehr Tempo, mehr Kontrolle, mehr Ergebnisorientierung. In Zeiten von Multikrisen und Kostendruck ist das nachvollziehbar.
Eigentlich wissen wir es besser
Das Zitat Einsteins, dass Probleme niemals mit derselben Denkweise gelöst werden können, wie sie entstanden sind, kennen mittlerweile die meisten Menschen. Und dennoch versuchen wir, mit bewährten Methoden Meetings zu leiten, zu diskutieren, zu analysieren, ToDos zu verteilen und Druck weiterzugeben. Wie soll es auch anders gehen?
Das Schöne darf nicht sein
Die Transformationsforschung und die Erfahrung von Teamcoaches, Facilitators und Führungskräften zeigen, dass es anders geht: Mehr Leichtigkeit, mehr Verbindung, mehr Wahrnehmung, mehr Einbezug von Körper und Gefühlen. Sobald diese Ansätze in Meetings oder Workshops eingebracht werden, stoßen sie jedoch häufig auf Widerstand. Wenn wir dann als Transformationsbegleitende nicht selbst klar hinter diesen Ideen und Methoden stehen und diese verkörpern, beugen wir uns. Die Angst des Teams wird zu unserer Angst. Lieber das Alte kontrollieren als das Unbekannte anschauen oder erfahren. In schwierigen Zeiten gibt das Halt.
Einige Teilnehmenden-Stimmen der 5-tägigen Teamcoach-Weiterbildung
Es braucht VorangeherInnen
Wie können wir die eigene Vorsicht zur Seite stellen, ohne den empathischen Blick für das Team, seine Themen und seine Sorgen zu verlieren? Wie können wir in Meetings und Workshops, in denen überwiegend Sachdiskussionen, Planung und Aktivität im Vordergrund stehen, die Qualitäten von Verbundenheit, Körper, Öffnung und Annahme unterstützen?
Im 2,5-tägigen Retreat „Verkörperte Begleitung“ vertiefen wir das Wissen um diese Qualitäten, erkennen unsere eigenen Schwierigkeiten und Schwellen im Umgang damit, praktizieren öffnende und verbindende Methoden und erarbeiten, wie wir diese in Team-Meetings, -Coachings oder Workshops integrieren – punktuell oder als tragende Basis.
Wie innen, so außen – BegleiterInnen als Intervention
Weil wir im Außen nur das unterstützen können, was wir auch in uns unterstützen (und das vermeiden, was wir in uns nicht anschauen wollen), beginnt das Retreat mit dem Blick auf uns selbst: Auf das, was wir im Umgang mit Teams schon gut können – und auf das, was uns aktuell daran hindert, einen Schritt weiterzugehen. Über die Schwelle.
Und weil wir mit einem Bein im System des Teams stehen (als Führungskraft oder Agile Coach usw. sogar mit beiden), verstehen wir uns selbst als Intervention. Das bringt Verantwortung mit sich, aber auch Chancen. Wenn wir es schaffen, die Themen des Teams in uns zu halten, hat das eine Auswirkung auf den Teamprozess selbst. Die Themen dürfen plötzlich da sein. Kritik, Zynismus und auch Ängste können ausgesprochen werden, die Bedürfnisse dahinter ans Licht kommen, der Prozess kann in Fluss kommen. Und wirklich neue Lösungen dürfen sich zeigen.
Teilnehmenden-Stimmen der 5-tägigen Teamcoach-Weiterbildung
Hier findest Du den Überblick über alle Inhalte
- Die Kernqualitäten erfahren: Auf der einen Seite Präsenz, Loslassen, Verbundenheit, Sein (Yin-Qualitäten). Auf der anderen Seite Aktivität, Planung, Grenzen, Absicht (Yang-Qualitäten). Überprüfen: „Wo stehe ich bezüglich dieser Qualitäten?“
- Schwellen der Transformation im Change und ihre jeweiligen Schlüssel
- ICH I: Meine eigene Schwelle (in der Arbeit mit Teams, in Meetings, Workshops, Trainings) auf dem Weg, das Neue wirklich zuzulassen. Wo boykottiere ich vielleicht den Prozess?
- Grundlagen der Theory U als gelebte Praxis
- Skills, um Gruppen und Teams zu öffnen – Arten des Zuhörens, schöpferisches Raumhalten, Meditation, Collagen-Arbeit
- ICH II: Über die Schwelle gehen
- Praxis-Simulationen – Meeting- und Workshop-Situationen üben, Stille zulassen, den Raum halten, Interventionen gezielt setzen
- Systemische Aufstellungen in Kleingruppen
- Kreiskultur erleben – wie wenig es oft braucht, um wirklich in Kontakt zu kommen und Themen tief zu bewegen
Experimentier-Sessions: Zwischendurch probieren wir einige kürzere ganzheitliche Übungen und Rituale aus und besprechen, wo sich diese in der eigenen Praxis integrieren lassen.
Gemeinsames Abendessen am zweiten Tag: Im Katz Orange feiern wir die Erlebnisse des Tages, netzwerken oder plaudern einfach. Essen und Trinken für diesen Abend sind im Teilnahmepreis enthalten.
Persönliche Weiterentwicklung: In die meisten Übungen beziehen wir die individuellen Themen und Schwellen der Teilnehmenden ein. So werden die Methoden nicht nur verstanden, sondern direkt mit der eigenen Praxis verknüpft. Der Transfer in den Arbeitsalltag steht im Zentrum.
Das Retreat geht über 2,5 Präsenztage. Zeiten: 1. Tag 12.00-18.00 Uhr // 2. Tag 9.30-18.00 Uhr (abends gemeinsames Essen-Gehen) // 3. Tag 9.30-15.30 Uhr
- 06 – 08. November 2026 2,5 Tage in Berlin mit Heiner Diepenhorst
Lehr-Coach Heiner Diepenhorst
Heiner ist seit 2011 erfolgreich als Facilitator, Teamentwickler und Teamcoach tätig. Seit einigen Jahren gibt er seine Erfahrung als Lehrcoach in eigenen Teamcoaching- und Facilitation-Ausbildungen weiter. Außerdem betreibt er die Plattformen coachingberlinmitte.de und teamentwicklung-lab.de und ist Co-Founder des Sensing the Essence Institut für Facilitation.

Als Lehr-Coach hat er bereits zahlreiche Teamentwicklungsmaßnahmen supervidiert und bringt fundiertes und umfangreiches Wissen über typische Risiken und Potentialfelder mit, von dem die Teilnehmer*Innen unmittelbar profitieren. Zudem hat er über 100 Durchgänge des offenen Integralen Führungskräftetrainings durchgeführt und kennt die Herausforderungen von Führungskräften und Teams auch aus dieser Perspektive.

Folge-Call
Einige Wochen nach dem Retreat wird es einen 2-stündigen Zoom-Call mit Heiner geben, in dem die Teilnehmenden Erfahrungen teilen und Fragen stellen können.
Termine und Modalitäten
Deine Investition
Für das 2,5-tägige Retreat inkl. 2 h Zoom-Call: 1.350 €* (inkl. Bio-Pausensnacks und -Getränke und inkl. dem Festessen an Tag 2)
Frühbucher-Rabatt: 150 Euro Nachlass bei Buchung bis vier Monate vor Retreat-Start
Kombi-Rabatt: Weitere 100 Euro Nachlass auf das Gesamtpaket, wenn das Retreat zusammen mit der 5-tägigen Teamcoach-Weiterbildung (mehr erfahren) gebucht wird.
*Alle Preise zzgl. gesetzlicher USt. und optionaler Mittags-Verpflegung
Location
Das Zukunfts-LAB in der Chausseestraße 116 in Berlin Mitte (U Naturkundemuseum, S Nordbahnhof, 15 Gehminuten vom Hbf entfernt)
Termine und Zeiten
Das Retreat hat 2,5 Präsenztage. Die nächsten Durchgänge finden statt:
- R 1: 6.-8. November 2026
Die Präsenzeinheiten sind 1. Tag: 12.00-18.00 Uhr 2. Tag: 9.30-18.00 Uhr (abends gemeinsames Essen-Gehen) 3. Tag 9.30-15.30 Uhr
Zoom-Call:
Für den Fall, dass Du beim Zoom-Call nicht dabei sein kannst, hast Du die Möglichkeit beim Call der nächsten Gruppe teilzunehmen:
R 1: 14.12.26, 16.30-18.30 Uhr
Teilnehmer*Innen-Zahl
Die Mindestteilnehmendenzahl beträgt bei diesem Retreat 10 Personen.
Seminarversicherungen lohnen sich
Stornierungen sind schriftlich möglich und können bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos vorgenommen werden. Bei Stornierungen nach diesem Zeitpunkt (30 Tage bis 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn) sind 80% der Teilnahmegebühren zu entrichten. Keinerlei Kosten entstehen bei Anmeldung einesR ErsatzteilnehmerIn. Bei Stornierungen bei 7 Tagen und weniger vor Veranstaltungsbeginn sind 100% der Teilnahme-Gebühren zu entrichten (auch im Krankheitsfall). Keinerlei Kosten entstehen bei Anmeldung einer Ersatzperson. Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarversicherung (z. B. Hanse Merkur)
Lehr-Coach
Heiner Diepenhorst
Teamentwicklung, Facilitation, Organisations-Aufstellung, New Work, Führungskräfte-Entwicklung, Ausbildung














