3. Design Thinking Phase: Synthese

3. Design Thinking Phase: Synthese

Design Thinking Prozess Diagramm 6 Phasen
Design Thinking Prozess Diagramm 6 Phasen

Die dritte Phase heißt im Design Thinking Synthese. Hier werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den ersten beiden Phasen „Verstehen“ undEmpathie aufbauenzusammengeschmolzen, das heißt synthetisiert (hier geht es zum Überblick über den Design Thinking Prozess).

Den Dreh- und Angelpunkt bilden in der dritten Phase die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer.

Siehe auch: Überblick über den Design Thinking Prozess | 1. Verstehen | 2. Empathie aufbauen | 3. Synthese | 4. Ideen entwickeln | 5. Prototyping | 6. Testen

Persona: Die Zielgruppe repräsentieren

Persona

Die Persona bildet eine Vertreterin der Zielgruppe ab. Hier findest du ein Persona-Vorlage.

Point of View zur Synthese der Erkenntnisse im Design Thinking

Die Synthese kann gut durch den POV, den Point-of-View, dargestellt werden.

Überblick der Methode POV im Design Thinking

  1. Person – Name, Alter, Familie, Beruf, Persönlichkeit
  2. Bedürfnisse – sozial – individuell, aktiv – passiv, verändern – bewahren
  3. Umfeld – Konventionen, Hindernisse, Chancen, Zeitgeist

Mit dieser Struktur kannst du jedes schwierige Problemgeflecht auf den Standpunkt einer relevanten Person herunterbrechen. Hast du einen klaren POV, kannst du gut etwas Neues erfinden und in der nächsten Phase Ideen entwickeln. Dafür ist besonders eine passende Fragestellung mit folgendem Ansatz hilfreich.

WKW-Fragen im Design Thinking: Wie könnten wir …

Wer fragt, der führt. Und durch die Kreativitätsphase führt eine gute Frage. Um im Team die Kreativität fließen zu lassen, helfen folgende Ansätze für die WKW-Frage:

WKW – Wie könnten wir …

  • …das Problem lösen?
  • …die Herausforderung bewältigen?
  • …die Bedürfnisse befriedigen?
  • …die Ziele erreichen?
  • …neue Möglichkeiten zulassen?

Wer noch einen Schritt weiter gehen will, um wirklich mutige und wilde Ideen zu entwickeln, sollte es mit dem folgenden Trick des Reframings probieren.

Eine gute WKW-Frage ist:

  • Inspirierend
  • Öffnend für neue Lösungsmöglichkeiten
  • Nicht zu offen – es gibt klare Rahmenbedingungen
  • Orientiert an der Zielgruppe und deren Bedürfnissen

Reframing: Das Problem in einen neuen Rahmen setzen

Besonders inspirierend ist es, das Problem in eine andere, kreativere Fragestellung zu setzen.

Ein Beispiel. Statt: „Wie könnten wir das Warten am Flughafen angenehmer machen?“ könnte man fragen: „Wie könnten wir dafür sorgen, dass das Warten am Flughafen so viel Spaß macht wie verliebt sein?“ Oder: „Wie könnten wir den Gang durch den Flughafen zu einem Spiel mit mehreren Stufen werden lassen?“

Dadurch schauen wir uns ein anderes Problem an, bei dem es um Unterhaltung, Freude und Kurzweiligkeit geht – und übertragen es auf unser eigentliches Problem. Das ist eine kleine Kunst für sich, die Sie in unserer Design Thinking Weiterbildung für Fortgeschrittene lernen können.

Siehe auch: Überblick über den Design Thinking Prozess | 1. Verstehen | 2. Empathie aufbauen | 3. Synthese | 4. Ideen entwickeln | 5. Prototyping | 6. Testen

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