Online Moderation Netiquette

Online Teamentwicklung Moderation Checkliste

Schritt 4: Etablieren einer gemeinsamen Sprache + Handgesten für Online-Meetings

Checkliste für Online Teamentwicklung-Workshops und Meetings

Autorin: Nicole Forrai Um auch im Verlauf des Meetings gut miteinander in Austausch gehen zu können, ist es eine schöne Idee, einen „Werkzeugkasten der Kommunikation“ zu etablieren. Dies kann man mit Handzeichen und Gesten machen oder es können anderweitige Tools wie z.B. Bildkarten mit Symbolen zur Unterstützung genutzt werden. In einer kleinen Einführungsrunde werden diese Tools vorgestellt, die je nach Gruppe, Kontext oder Situation ausgewählt werden sollten.
  • Um einen Redebeitrag anzumelden,
  • Zustimmung bzw. Ablehnung oder
  • Fragen zu äußern, ohne den Moderator bzw. Organisator des Meetings zu unterbrechen, werden diese gemeinsam vereinbarten Handzeichen oder Karten eingesetzt und für alle sichtbar in die Kamera gehalten.
Werden Gesten oder Bildkarten genutzt, ist der Moderator mit seiner vollen Aufmerksamkeit gefragt, um dann entsprechend auf die jeweilige Wortmeldung oder den individuellen Beitrag einzugehen.

Weit verbreitet sind hier z.B. Gesten mit denen man…

…Begeisterung zeigen oder einen Beitrag mit Zustimmung unterstützen kann

Zustimmung: Mit beiden erhobenen Händen hin und her „wedeln“
Ok: Zeigefinger zum Daumen um ein Ok zu zeigen

…Priorisierungen oder Bewertungen mittels Ratings vornimmt

Priorisierung/Bewertung: Mit einer Hand eine Zahl von 1-5 anzeigen

…Darauf hinweist, dass man den „Rahmen verliert“ und sich vom eigentlichen Zweck der Zusammenkunft entfernt

Rahmen verlieren: Mit beiden Händen einen Rahmen anzeigen, wenn man weg vom Thema driftet

…Verständnis- oder Sprachprobleme zum Ausdruck bringt

Doppelmeldung: Mit beiden Händen melden für Verständnis- oder kurze Zwischenfragen

…Auf eine Pause, die Erhöhung oder Verringerung der Lautstärke oder Technikprobleme hinweist.

Lauter: Beide Hände bewegen sich nach oben, Handflächen nach oben
Aber auch Bildkarten, wie Collaboration-Cards können eine gute Alternative sein: Bunt bedruckt und durch verständliche Symbole unterstützt, können sie auf Störungen und Beitrage aufmerksam machen. Wichtig bleibt in jedem Fall, egal ob wenige oder viele Handzeichen oder Karten verwendet werden: Die Anwendung und Bedeutung der Gesten sollte gemeinsam festgelegt werden, damit sie von allen verstanden und richtig eingesetzt wird. Ein schöner Nebeneffekt am Rande: Das Meeting ist nicht nur abwechslungsreich und involviert den ganzen Körper, es macht auch Spaß und Freude, weil das eigene Kommunikationsrepertoire der Teilnehmerinnen erweitert wird und zudem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

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